Dez 7 2007

Richtfest ins Wasser gefallen

Schade, schade – aber das Hamburger Wetter hat es heute nicht gut mit uns gemeint, vor allem nicht mit den Zimmerleuten und Maurern.

Wegen des anhaltend heftigen Regens und starkem Wind musste das Richtfest heute leider abgesagt werden. Hoffentlich hat sich niemand vergeblich auf den Weg gemacht, wir haben jedenfalls versucht, alle zu erreichen.

Kann man nichts machen – vielleicht klappt es in der nächsten Woche noch, zumindest mit einem Richtspruch und vielleicht in kleinerer Runde.

Ein Gruß geht noch rüber nach Stolpe, wo heute zeitgleich mit uns Richtfest gefeiert werden sollte. Hoffentlich hattet ihr mehr Glück mit dem Wetter!


Okt 26 2007

Badezimmer – viel machen aus wenig Platz (Teil 1)

Heute stand bei uns das Thema “Badezimmerausstattung” auf dem Plan. In unserem Norbo Huset-Haus ist eigentlich die komplette Ausstattung für Badezimmer und Gäste-WC bereits einkalkuliert, aber wie ich hier schon mehrfach erwähnt habe, geben wir uns nicht mit Dingen zufrieden, die wir nicht selbst geplant, ausgesucht und für gut befunden haben.

Mit der Planung haben wir uns in den letzten Monaten immer mal wieder amateurhaft beschäftigt, seit ein paar Wochen sidn wir auch mit Katalogen und Prospekten diverser Anbieter versorgt – so langsam konkretisierte es sich, und so war es an der Zeit, sich professionelle Hilfe zu holen. Entsprechend hatten wir heute einen Termin bei Herrn Hammer von der Firma Peter Jensen, die uns von mehreren Bekannten empfohlen worden war. Ich kann an dieser Stelle schon einmal sagen, dass sich professionelle Unterstützung definitiv lohnt! Die Firma Peter Jensen ist offenbar tatsächlich eine Empfehlung wert – sowohl was die Ausstellung angeht, als auch was die Beratung betrifft.

Gäste-WC

Das Gäste-WC ist bei uns eigentlich kein Problem: eine Dusche, ein Waschbecken, ein WC (nomen est omen) – fertig. Wir hatten schon annähernd konkrete Vorstellungen, wollten uns nur ein paar Sanitärobjekte ansehen und ein paar Tipps geben lassen. Der Raum ist 1,25m breit und 2,50m lang, die Anordnung ergibt sich fast zwangsläufig aus dem Schnitt des Raumes.

Herr Hammer hatte drei gute Einfälle dazu:

  • WC-Sitz in eine Ecke, spart Platz und macht das “Sitzgefühl” etwas geräumiger. Die Installation erfolgt in einer kleinen, dreieckigen Installationswand; kann man prima farblich gestalten.
  • Dusche ohne Duschwanne, dafür eine Ablaufrinne an der Wand und 1 Prozent Gefälle im Boden der Dusche. Man spart sich die Duschkabine, denn uns reicht hier ein Duschvorhang völlig aus. Ist dieser zur Seite geschoben, wirkt der Raum größer, weil der Duschbereich offen und ohne Stufe ist.
  • Installation von Waschbecken (Zuleitung, Abfluss) und WC-Abfluss nicht in einer Vorwandinstallation (wir dürfen die Wand nicht für Rohrleitungen schlitzen, weil es die Wand zur anderen Doppelhaushälfte ist), sondern geradewegs durch den Boden in den Keller. Unter dem WC ist der Heizungskeller, da stört es nicht, wenn ein paar Rohre aus der Decke kommen und ohne Verkleidung weitergeführt werden.

So müsste das WC schon recht nett werden. Waschbecken und Armatur waren erstaunlich schnell ausgewählt, WC-Sitz ebenfalls. Genau Modell liefere ich mal nach, wenn wir das schriftliche Angebot haben.

Die Badezimmer-Planung folgt dann im Teil 2 dieses Artikels.


Okt 22 2007

Steckdosenplan – nicht so einfach

Mal eben in den Grundriss eines Hauses die gewübschten Steckdosen einzeichnen – klingt eigentlich ganz einfach, oder? Dann noch Lichtschalter dazu, Fernsehanschluss, Telefon – und gut ist es. Dauert bei der Bemusterung eines Fertighauses angeblich ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Wieso schlagen wir uns dann seit Wochen damit herum? Warum brauche ich so lange schon, um mich bei den Kinderzimmern auf eine Planung festzulegen? Frust!

Nun gut, es geht eben dann doch nicht nur um Steckdosen, sondern um sämtliche Kabel, die im Haus verlegt werden sollen. Dazu gehören dann auch noch Netzwerkkabel für das hauseigene LAN, Brennstellen (so nennt der Elektriker die Kabel, die aus der Decke oder auch mal aus der Wand kommen, und an die man dann Lampen anschliesst), Rollladen-Steuerung, Türklingel – und das Ganze noch mit einer Bussystem-Vorbereitung.

Meine Wunschvorstellungen:

  • Netzwerk in jedem Wohnraum, jeweils eine Dose mit zwei unabhängigen Netzwerk-Ports. Patchfeld im Keller, 24 Port
  • Fernsehen in jedem Wohnraum. Möglichkeit, in Zukunft zwischen Satellit, Kabel und DVB-T schwenken zu können
  • Telefonverteilung (ISDN) über die LAN-Verkabelung
  • Fast alle Brennstellen über zukünftiges Bussystem steuerbar – also eigenes Kabel vom Sicherungskasten zur Brennstelle
  • Alle Lichtschalter an zukünftiges Bussystem angeschlossen (Steuerdraht an jeden Schalter)
  • Einige Steckdosen ebenfalls über zukünftiges Bussystem steuerbar – z.B. an Stellen, die für Stehlampen prädestiniert sind
  • Rolllädenschalter an der Zimmertür, nicht am Fenster
  • Möglichkeit zur Installation von IP-Viedeokameras an den Außenwänden (bin ich jetzt paranoid?) – bedeutet: LAN-Kabel im Gesimskasten vorne und hinten, evtl. im Carport.
  • usw.

Sich, über ein Blatt Papier gebeugt, vorzustellen, wo die Tochter in 10 Jahren ihren Fernseher wird hinstellen wollen, wo Schränke stehen werden und welches Zimmer überhaupt in Zukunft von wem wofür genutzt werden soll – das ist nicht so einfach. Nochmal zur Erinnerung: Uns ist nichts egal!

Immerhin haben wir uns schon ziemlich sicher auf das Design der Lichtschalter und (Steck-/Netzwerk-/Fernseh-)Dosen festgelegt. Es läuft auf die Serie Standard 55 von Gira hinaus, im Wohnbereich machen wir vielleicht noch ein Upgrade auf die Serie Gira Esprit mit mint-grünem Glasrahmen.


Okt 18 2007

Meilensteine müssen her

So langsam werden wir nervös, haben das Gefühl, wir müssten mehr planen, mehr entscheiden, uns mehr feslegen. Ich habe heute beschlossen, mir und uns Meilensteine zu setzen, damit wir wieder Fortschritte machen und diese auch sehen können.

Erster Meilenstein: Bis Sonntag Abend muss die Elektro-Planung (i.e. Steckdosen, Lichtschalter, Netzwerk usw.) fertig sein!


Okt 10 2007

Uns ist nichts egal – das ist unser Problem

Eigentlich müsste es ja ganz einfach sein, ein Haus mit einem Bauträger zu bauen. Man hat sich für ein Grundstück entschieden, weil einem die Lage gefällt – und da sich bereits ein Bauträger selbisges Grundstück reserviert hat, ist man nun gewzungen, mit eben diesem Bauträger zu bauen. Es entfällt also schon einmal die mühsame Auswahl des Haustyps, Hausanbieters usw. Und natürlich macht man das nur, wenn einem das Haus des Bauträgers auch gefällt.

Der Bauträger zieht dann – wenn man ihn lässt – sein Standardprogramm durch. Bis auf Küche, Malerarbeiten und Fußbodenbeläge ist alles im Preis inbegriffen. Man kann sich also als Bauherr getrost zurücklehnen und eben bauen lassen. Gut, man muss die Finanzierung in den Griff bekommen, zur Sicherheit ein paar Versicherungen abschliessen, sich in Sachen Notarvertrag und Werkvertrag beraten lassen – aber sonst ist eigentlich alles ganz einfach.

Es sei denn – tja, es sei denn, einem ist einfach nichts egal. Soll es wirklich die 0815-Gaszentralheizung werden, oder doch Fußbodenheizung, Wärmepumpe, Holzpelletofen, Lüftungsanlage? Nimmt man die Standard-Eingangstür, oder doch etwas Individuelles? Netzwerk im ganzen Haus und ein Bussystem für die Elektroinstallation? Andere Lichtschalter und Steckdosen – und wieviele überhaupt? Wände verschieben? Fenster versetzen? Wie hoch wird der Toilettensitz angebracht, wie tief darf die Duschwanne sein? Heizkörper im Keller? Staubsaugeranlage? Aussenbeleuchtung? Solar-Kollektoren, der Umwelt zuliebe?

Und wer soll das alles bezahlen?

Wir haben über uns selbst gelernt (kam nicht so überraschend), dass uns eigentlich nichts egal ist. Und so stapeln sich die Kataloge, Fachzeitschriften, Prospekte und Ratgeber in unseren Regalen, und ständig fallen einem neue Dinge ein, an die man denken, die man ändern, hinzufügen oder weglassen will/soll/muss. Darf?

Vermutlich werden wir unseren Bauträger in den Wahnsinn treiben, und uns selbst verrückt machen. Aber am Ende haben wir dann hoffentlich doch ein Haus, dass unseren Vorstellungen entspricht – jedenfalls “soweit die Euro tragen”. Und darauf freuen wir uns schon :-)


Jul 5 2007

Notarvertrag unterschrieben

Am heutigen Donnerstag ist es nun passiert – wir haben beim Notar Middelmann & Partner in Wedel den Kaufvertrag für unseren Grundstücksanteil sowie den Werkvertrag für den Bau einer Doppelhaushälfte unterschrieben. War nicht besonders spektakulär, und weder mir noch Ines hat die Hand gezittert. Eigentlich erstaunlich, wenn man an die Beträge denkt, um die es hier geht. Aber wir haben vorher lange genug über diese Dinge nachgedacht, so dass jetzt keine Unsicherheit mehr zu spüren ist.

Der Vertrag tritt auch noch nicht gleich inkraft – wir haben eine Klausel eingebaut, die den Vertrag erst dann rechtswirksam macht, wenn die Baugenehmigung vorliegt und noch ein paar andere, behördliche und juristische Details geklärt sind. Sollte aber kein Problem sein, ist nur zu unserer Absicherung: mit einem Grundstücksanteil, auf dem aus welchem Grund auch immer dann doch kein Haus gebaut werden kann oder darf, könnten wir ja nicht viel anfangen.

Dies bedeutet auch, dass die erste Zahlung an den Verkäufer des Grundstücks erst frühestens Ende August bzw. Anfang September erfolgen muss. Gut, dass wir beim Hauptkredit elf Monate ohne Bereitstellungsprovision vereinbart haben. Beim KfW-Anteil ging das leider nicht, da geht die Provisionszahlung schon bald los. Ist aber immer noch billiger, als schon Zinsen zu zahlen…

Disclaimer: Eintrag wurde erst im Oktober verfasst, aber zurückdatiert, um die Zeitfolge der Ereignisse im Blog richtig abzubilden.


Mai 24 2007

Exposé erhalten: Doppelhaus im Sperberkamp

Heute bekamen wir das Exposé für die beiden noch zu bauenden Doppelhäuser im Sperberkamp von Reschke Immobilien zugeschickt. Ines hatte das Objekt bei immobilienscout24.de entdeckt und um Zusendung des Exposés gebeten.

Was uns sofort gefiel: die Lage (ruhige Einbahnstraße, direkt am Wellingsbüttler Wald), die Architektur, die Tatsache, dass keine Makler-Courtage anfallen sollte.


Größere Kartenansicht

Wir haben ja schon ein paar Anläufe hinter uns, und sind sicher in bezug auf Wohnfläche und Grundstücksgröße eher zu Kompromissen bereit. Gerne würden wir ja ein Einfamilienhaus bauen, aber dazu ist in Hamburg eine Grundstücksgröße nötig, die wir uns vermutlich nicht werden leisten können, ohne Abstriche bei der Lage zu machen.

Dieses Objekt werden wir also genauer ins Auge fassen und schnell Kontakt zu Reske und zum Bauträger aufnehmen.

Auf geht’s!

Disclaimer: Eintrag wurde erst im November verfasst, aber zurückdatiert, um die Zeitfolge der Ereignisse im Blog richtig abzubilden.